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Samstag, 15-04-2017

Mach dich mal locker: Tipps gegen Stress

„Stress“ – das Wort ist aus unserem Wortschatz nicht mehr wegzudenken. Stress am Arbeitsplatz, Schulstress, Stress mit dem Partner, die Kinder stressen und wenn man an den nächsten Tag denkt, ist man zugleich wieder gestresst. Ein Teufelskreis, der nicht selten zum „Burnout“ führt.

Dabei ist nicht Stress oder Alltagshektik das eigentliche Problem, sondern viele Erwachsene haben vergessen richtig zu entspannen. Probleme werden nicht losgelassen, wodurch der Kopf nicht frei wird. Die Folge davon ist, dass die Anspannung, physisch wie psychisch, bestehen bleibt und das macht auf Dauer krank.

Wie war es zum Beispiel früher? Es gab den Sonntag, an dem nicht gearbeitet wurde. Die Geschäfte schlossen um 19 Uhr, die Briefpost kam einmal am Tag und ab 20 Uhr wurde meist nicht mehr telefoniert, um den anderen nicht beim Spielfilm zu stören, es sei denn, es war wichtig.

Mittels Handy ist nun fast jeder rund um die Uhr erreichbar. Auch wenn spät abends nicht mehr angerufen wird, eine SMS geht immer. Die Post kommt nun nicht mehr gegen 12 Uhr mittags, sondern ebenfalls rund um die Uhr per E-Mail. Es hat sich viel verändert, doch zu den durchaus positiven Faktoren kommt hinzu, dass der Mensch nun unter Dauerdruck lebt.

Tipp 1: Yoga entspannt

Stress und „keine Zeit“ wird oft in einem Atemzug genannt. Yoga-Übungen nehmen nicht viel Zeit in Anspruch und können fast überall ausgeführt werden – ob im Büro während der Pause oder nach Feierabend zu Hause. Sie helfen abzuschalten, loszulassen und die Muskeln bewusst anzuspannen und zu entspannen. Viele kennen das, sind wir innerlich angespannt, verspannt sich auch die Muskulatur. Viele klagen über verspannte Schulter- und Nackenmuskulatur, der Stress sitzt ihnen sprichwörtlich im Nacken. Aber so wie sich innere Zustände an der Muskulatur zeigen, umgedreht lässt sich auch durch bewusste Muskelentspannung eine innere Ausgeglichenheit erreichen.

Tipp 2: Meditieren oder Tagträumen Sie mal wieder

Grob beschrieben ist Meditation eine Übung, um Gedanken loszulassen. Das bedarf der ständigen Übung. Tagträumen kennt allerdings jeder. Oft leider in der negativen Form, indem Probleme und Sorgen immer und immer wieder durchdacht werden. Tagträumen kann jedoch auch zur Entspannung eingesetzt werden, jedoch sollten dazu die Gedanken positiv sein. Stellen Sie sich mal wieder etwas Schönes vor.

Tipp 3: In Ruhe genießen

Ein Abend vor dem Kamin, eingemummelt in einer Decke. Dazu eine Tasse Tee und ein gutes Buch. So stellen sich viele einen Winterabend vor, aber die wenigsten gestalten sich bewusst so den Feierabend. Es gibt viele Möglichkeiten bewusst zu genießen. Die einen kochen vielleicht gerne, andere wünschen sich, mehr Zeit für Handarbeiten, Malerei oder Sammelleidenschaft zu haben. Wichtig dabei ist, die Tätigkeit im Hier und Jetzt auszuüben, damit sie entspannend ist. Dabei sollten die Gedanken weder in die Vergangenheit noch in die Zukunft schweifen.

Tipp 4: Entspannung aus der Natur

Die Naturheilkunde kennt viele Pflanzen, die dem Menschen zu Gute kommen, besonders bei Stress, Nervosität, nervös bedingte Magen- oder Herzbeschwerden und Schlafstörungen.

Bei nervös bedingten Herzbeschwerden ist die Melisse sehr hilfreich. Baldrian wirkt beruhigend und Johanniskraut kann bei leichten Verstimmungen eingesetzt werden. Natürlich können all diese Mittel auch bereits in Tablettenform eingenommen werden. Doch wer Stress entgegenwirken will, sollte sich die Zeit für sich nehmen und wenn möglich, sich einen Tee selbst zubereiten.

Tipp 5: Wärme entspannt

Ein Bad im Whirlpool, Saunagänge und Massagen – das sind alles wunderbare Maßnahmen, um die Muskulatur zu lockern und Körper und Geist zu entspannen. Aber nicht jeder besitzt einen Whirlpool oder mag mehrmals die Woche zur Massage oder in die Sauna gehen. Abhilfe schafft das eigene Bad, denn Whirlwannen und Dampfduschen können in der Regel problemlos in jedes Bad eingebaut werden, da nur die vorhandenen Elemente ausgetauscht werden. Whirlwannen sind herkömmliche Badewannen mit der technischen Ausstattung eines Whirlpools. Ist im Haus oder in der Wohnung keine Wanne vorhanden, könnte die Dusche gegen eine Wellness-Dampfdusche ausgetauscht werden. Auf diese Weise lässt sich das eigene Bad in eine Wellness-Oase umwandeln und die entspannende Wirkung immer dann genießen, wenn man es möchte.

Bild: ©Bodo Schmitt/pixelio.de

Donnerstag, 2012-02-02 10:15 Alter: 5 Years

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