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Mittwoch, 12-04-2017

Yoga - Übungen: Wann, wo, wie lange?

Gibt es optimale Bedingungen für die Yogaübungen?

Ja, es gibt tatsächlich Zeitpunkte, Orte und Übungszeiten, die besonders günstig sind. Zu allererst ist es jedoch wichtig, dass man sich wohlfühlt. Daher sollte alles Beengende abgelegt werden – enge Kleidung, Schmuck, Uhren, Gürtel. Als Unterlage eignet sich eine Gymnastikmatte, Decke oder ein Teppich. Weiche Unterlagen wie eine Matratze sind nicht geeignet.

Wann?

Morgens nach der Morgentoilette ist der beste Zeitpunkt für die Yogaübungen. Menschen, die unter Arthritis leiden, sollten wegen der Steifheit der Glieder am Morgen, die Übungen besser auf den Mittag verlegen. Als Faustregel sollte man sich merken, dass man frühestens zwei Stunden nach den Mahlzeiten üben und bis zur nächsten Mahlzeit mindestens 15 Minuten pausieren sollte.

Wo?

Im Prinzip können die Übungen überall durchgeführt werden. Wichtig dabei ist nur, dass es ein ruhiger Raum ist, in dem man sich wohlfühlt. Es empfiehlt sich, bei geöffnetem Fenster zu üben, wenn es nicht zu kalt ist.

Wie lange?

Für die Yoga-Übungen sollten mindestens 10 Minuten einkalkuliert werden. Besser aber, man plant eher 20-30 Minuten ein, da verschiedene Stellungen mehr Zeit beanspruchen können. Auch wenn hier eine Zeitangabe als Anhaltspunkt gemacht wurde, so ist nur die Qualität der Ausführung entscheidend und nicht die Quantität.

Innere Einstellung

Bevor mit den Yogaübungen begonnen wird, sollte man sich körperlich und geistig auf diese einstellen. Auch dies mag am Anfang nicht ganz so einfach sein. Es ist wichtig, innerlich ruhig zu sein und frei von Angstgefühlen. Auch die Angst an den Yogaübungen zu scheitern ist fehl am Platz. Denn Yoga ist weder Wettkampf noch muss sich jemand damit beweisen.

Das Gesicht sollte unverkrampft sein, die Lippen nicht zusammengepresst und die Kiefermuskeln locker sein. Die Augenlider können dabei geschlossen sein. Bei einigen Übungen geht das allerdings nicht, da sonst das Gleichgewicht nicht gehalten werden kann.

Es ist hilfreich, die Yoga-Übungen zu einem besonderen Ritual zu machen. Sie als kostbare Zeit wahrzunehmen, in der man sich selbst und dem Göttlichen näher kommt.