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Mittwoch, 12-04-2017

So findet man den richtigen Yogakurs

Frauen-Yoga-Gruppe

Yoga trainiert alle Muskelgruppen, macht gelenkig, baut Stress ab und sorgt für mehr innere Ruhe - Kein Wunder also, dass die fernöstliche Mischung aus Atemübungen, Körperübungen und Meditation immer beliebter wird. Um Yoga richtig zu erlernen und praktizieren zu können, sucht sich der Anfänger am besten einen Yogakurs. Angebote zu den unterschiedlichen Yogaformen gibt es in nahezu jeder Stadt.

Was eine gute Yogaschule ausmacht

Yoga ist nur dann wirkungsvoll, wenn es richtig ausgeübt wird. Deshalb sollte man eine Yogaschule genau prüfen, bevor man sich mit Verträgen bindet. Seriöse Schulen bieten die Möglichkeit, eine oder zwei unverbindliche Schnupperstunden zu besuchen, bevor man sich langfristig festlegt. Vor der Probestunde kann man mit dem Yogalehrer verschiedene Fragen klären:

Welche Yogaform wird genau gelehrt?

Die unterschiedlichen Arten von Yoga haben verschiedene Schwerpunkte. Während zum Beispiel das Kundalini Yoga großen Wert auf die innere spirituelle Entwicklung legt, ist das reine Hatha Yoga eher auf die körperliche Fitness ausgerichtet. Das Anusara Yoga verbindet beide Aspekte. In kleineren Städten ist man in der Auswahl allerdings häufig eingeschränkt und kann sich nur nach den vorhandenen Anbietern richten.

Welche Ausbildung hat der Yogalehrer?

Yoga unterrichten darf im Grunde genommen jeder, da es sich nicht um einen anerkannten Beruf handelt. Ist der Lehrer nicht gründlich ausgebildet, läuft man allerdings leicht Gefahr, Übungen "falsch" zu erlernen. Auch die Verletzungsgefahr erhöht sich, wenn der Lehrer keine fundierten Kenntnisse über die Wirkung der Übungen und die menschliche Anatomie hat. Deshalb sollte man darauf achten, dass eine vom BDY - Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V anerkannte Ausbildung (http://www.yoga.de/) vorliegt oder der Yogalehrer auf eine andere seriöse Ausbildung verweisen kann.

Die Sympathie entscheidet!

Am wichtigsten bei der Auswahl der Yogaschule ist jedoch, dass man sich mit dem Lehrer und in den Räumlichkeiten wohlfühlt. Denn nur in einer solchen Atmosphäre kann man entspannt lernen, sich auf die Übungen konzentrieren und die Seele baumeln lassen - Schließlich ist der Yogakurs dazu da, dass wir uns wohler fühlen. Deshalb sollte man im Zweifelsfall ruhig einmal mehrere Yogaschulen testen, bevor man sich entscheidet.

Was Yogakurse kosten

Yogaschulen rechnen nach unterschiedlichen Modellen ab, auch die Kosten variieren. In der Regel zahlt man für eine Yogastunde zwischen acht und zwölf Euro. Teilweise kann man Kurse in Zehnerblöcken buchen, andere Yogastudios arbeiten mit Zehnerkarten, in großen Yoga- oder in Fitnessstudios, in denen Yoga angeboten wird, ist es möglich, die Kurse im Rahmen eines monatlichen Festbetrages zu nutzen. Dann ist man in der Regel allerdings für mehrere Monate festgelegt, die Kündigungsfristen findet man in den entsprechenden Verträgen. Je nach Ausbildung des Yogalehrers werden die Kurkosten zum Teil von den Krankenkassen im Rahmen der Präventionsprogramme erstattet.